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Taube, Olivenzweig, Peace-Zeichen: Friedenssymbole im Vergleich

Drei der bekanntesten Friedenssymbole sind die Taube, der Olivenzweig und das runde Peace-Zeichen. Sie wirken auf den ersten Blick ähnlich, haben aber sehr unterschiedliche Wurzeln. Dieser Vergleich zeigt, was sie verbindet und unterscheidet.

Die Taube

Die Friedenstaube geht auf die biblische Erzählung von der Sintflut zurück: Eine Taube kehrt mit einem Olivenzweig zur Arche zurück und zeigt damit das Ende der Flut an. Bekannt wurde das moderne Motiv vor allem durch eine Zeichnung von Pablo Picasso aus der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts.

Der Olivenzweig

Der Olivenzweig ist deutlich älter und stammt aus der Antike. Schon bei den Griechen und Römern galt er als Zeichen für Frieden und Versöhnung. Wer einen Olivenzweig überreichte, signalisierte Verhandlungsbereitschaft statt Feindschaft.

Das Peace-Zeichen

Das runde Peace-Symbol ist das jüngste der drei. Es entstand in den späten 1950er Jahren im Umfeld der britischen Bewegung gegen Atomwaffen. Die Linien im Inneren gehen auf die Buchstaben des Winkeralphabets für „N“ und „D“ zurück, was für nukleare Abrüstung stand.

Was sie verbindet und unterscheidet

  • Alter: Olivenzweig (Antike) vor Taube (biblisch, modern populär) vor Peace-Zeichen (20. Jahrhundert).
  • Herkunft: religiös, mythologisch und politisch – drei ganz verschiedene Quellen.
  • Botschaft: Alle drei stehen für Frieden, betonen aber unterschiedliche Aspekte: Versöhnung, Hoffnung und Protest.

Fazit

Der Vergleich zeigt, dass selbst Symbole mit derselben Grundbotschaft sehr verschiedene Geschichten erzählen. Wer ihre Herkunft kennt, versteht nicht nur das Zeichen, sondern auch die Zeit, aus der es stammt.